Das Schloss ist ab 19. April bis Oktober jeweils sonnabends, sonntags und an Feiertagen von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Tag des offenen Denkmals im Schloss Netzschkau

10./11. September, Schreib-Plein-Air

„Sein & Schein. Kreatives Schreiben mit Petra Steps. Freitag 18 bis 21.30 Uhr, Samstag 9.30 bis 14.30 Uhr. Jedes Jahr am zweiten Sonntag findet der Tag des offenen Denkmals dort. Das bundesweite Thema für 2021 lautet „Sein & Schein“. Es schreit geradezu nach einer Bearbeitung in kreativen Texten. Passend dazu wurde das Schloss Netzschkau samt Park als Schreibort ausgewählt.

Viele Sprichwörter greifen das Verhältnis von Realität und Täuschung auf. Wie oft denken wir „Mehr Schein als Sein“ oder „Die Welt urteilt nach dem Scheine“, wie Goethe es ausdrückt. Begriffe wie Scheinheilige, Scheingeschäft oder Scheinwelt begleiten uns. Die aktuelle Flut von Informationen lässt kaum noch erkennen, was Schein und was Sein ist. Im Schreib-Pleinair beschäftigen wir uns mit Originalität, Illusion und Täuschung, spüren Geschichte und Geschichten nach und lassen uns von Architektur, Natur oder einzelnen Museums-Exponaten inspirieren. Dazu gibt es eine kurze Führung durch das Schloss und die Sonderausstellung „Passion Dance“. Zwischen den Schreibübungen diskutieren wir über gerade entstandene oder bereits vorhandene Texte und Sie erhalten fachliche Anleitung.

Dieser Kurs richtet sich an Schreibinteressierte im Kreativen Schreiben. Grundkenntnisse sind erwünscht, jedoch nicht Bedingung. Mitzubringen sind Schreibzeug und gute Laune sowie die persönliche Verpflegung. Bitte auf passende Kleidung für das Schreiben im Freien achten.

Kostenhöhe: 30 € für beide Tage
Anmeldung über die Volkshochschule Vogtland/Reichenbach

12. September, 11:00 & 13:00 Uhr

Führungen zum Tag des offenen Denkmals. Sie lernen sehr viel Ursprüngliches (Sein), jedoch auch einige Veränderungen oder Geheimnisse (Schein) kennen. Bitte aktuelle Hygienebedingungen und eventuell notwendige Änderungen beachten (www.schloss-netzschkau.de)

Im Rahmen der Führung wird auf Aspekte des Themas wie neu gestaltete und nachempfundene Decken, Biermalerei, erneuerte Fenster, ein verborgenes Geheimfach usw. eingegangen.

12. September, 15 Uhr

Präsentation eines neuen Museumsexponates

Beschreibung: Dank Förderung durch das LEADER-Regionalbudget konnte der Förderverein Schloss Netzschkau e.V. ein neues Exponat für die Ausstellung erwerben. Damit findet ein Objekt nach 334 Jahren an seinen Platz zurück. Es wird erstmals in der Dauerausstellung präsentiert.

Ohne bereits zu verraten, worum es bei dem an den Ursprungsort zurückkehrenden Exponat handelt, nur so viel: Es hat etwas mit Netzschkaus Weg zur Stadt zu tun, der 1687 besiegelt wurde. Was bisher nur auf Bildern überliefert war, wird jetzt zum Ausstellungsgegenstand.

www.schloss-netzschkau.de